Wissen

Unter dieser Rubrik möchte ich die wichtigsten theoretischen Grundlagen übers reiten und Pferde im allgemeinen zusammenfassen.

Es kann nicht schaden, sich das ab und an mal durchzulesen, quasi als Selbstkorrektur!

 

Der Dressursitz des Reiters

  • Mitschwingen in der Mittelpositur
  • elastisches An- und Abspannen der Rumpfmuskulatur
  • geschmeidig und losgelassen im Gleichgewicht sitzen
  • Knie weder geöffnet, noch angepresst
  • Unetrschenkel liegen am Pferd an
  • Gedachte Senkrechte von der Schulter über die Hüfte bis zum Absatz
  • Schenkel dürfen nicht ständig klemmen oder klopfen
  • Bewegung des Pferdes im Fußgelenk abfedern
  • Oberkörper muss ruhig und aufrecht getragen werden
  • Einknicken in der Hüfte ist fehlerhaft (erschwert die Lastaufnahme der Hinterhand)
  • Schultern hochziehen und Ellebogenabspreizen zeigen, dass der Reiter nicht losgelassen sitzt und nicht geschmeidig ist und das führt zu einer harten Hand
  • Unetrarm und Zügel bilden eine gerade Linie
  • Verdeckte Hände behindern die einfühlsamen Zügelhilfen
  • Kopfnicken, Schiefhalten oder Vorschieben deutet auf eine festgehaltene Mittelpositur hin oder auf eine falsche Gewichtsverteilung
  • Wird mit langen Steigbügeln geritten

 

Der Leichte Sitz des Reiters

  • Knie und Unterschenkel liegen am Pferd an, damit der Reiter trotz des nach vorne verlagerten Schwerpunktes sein Gleichgewicht halten kann
  • Unterarme und Zügel bilden auch hier wie beim Dressursitz eine gerade Linie bis zum Pferdemaul
  • Die Hände werden tiefer dicht über dem Pferdeals oder seitlich daneben gehalten
  • Der Oberkörper wird in einem der Übung entsprechenden Winkel nach vorne geneigt, wobei der Rücken aber gerade und gestreckt bleibt
  • Das Gesäß befindet sich nicht mehr im Sattel, sondern nur noch am Sattel
  • Wird mit etwas verkürzten Steigbügeln geritten

Der Rennsitz

  • Das Gesäß wird aus dem Sattel herausgehoben, wodurch der Pefrderücken entlastet wird
  • Knie und Absatz nehmen vermehrt das Gewicht des Reiters auf
  • Außerdem muss der Absatz die Galoppbewegung des Pefrdes abfangen
  • Der Oberkörper des Reietrs ist annähernd parallel zum Pferdehals
  • Die Hände liegen unterhalb des Mähnenkammes
  • Die Steigbügel werden erheblich verkürzt

Die Hilfengebung des Reiters 

  • Die Gewichtshilfen:

Die Gewichtshilfen sind das wichtigste Verständigungsmittel zwischen Mensch und Pferd. Die Gewichtshilfen werden über die Gesäßknochen auf den Pferderücken übertragen. Dabei wäre ein Anspannen der Gesäßmuskulatur unangebracht, da man dadurch sein Gewicht aus dem Sattel heraushebt und nicht mehr gut auf sein Pferd einwirken kann. Sitzt man entspannt und aufrecht im Sattel so wird das Pferd zum Vorwärtsgehen animiert. Man unterscheidet zwischen einseitigen, beidseitigen und endlastenden Gewichtshilfen.

*** einseitige Gewichtshilfen: Sie werden in allen Biegungen, dem Galopp und den Seitengängen gegeben. Der Reiter belastet dazu jeweils dieInnenseite des gebogenen Pferdes. Hierbei wird automatisch die äussere Seite entlastet. Es ist aber inner darauf zu achten, als Reiter nicht in der Hüfte einzuknicken.Die Gewichtsverlagerung erfolgt durch Blick in die gewünschte Reitrichtung und das Zurücklegen des in der Wendung äußeren , verwahrenden Schenkels. Der Reiter belastet so die innere Hüfte mehr.

***beidseitige Gewichtshilfen: werden beim Anreiten, im Schritt und beim Antraben gegeben. Der Reiter sitzt dabei einfach senkrecht auf der Mitte des Pferdes und beide Gesäßknochen drücken mit gleich viel Gewicht auf den Pferderücken.

***entlastende Gewichtshilfen: werden beim Rückwärtsrichten und im Entlastungssitz angewendet. Beide Gesäßknochen üben keinen Druck auf den Pferderücken aus. Trotzdem befindet sich das Gesäß im oder dicht über dem Sattel.

  • Die Schenkelhilfen:

Die Schenkelhilfen werden über das gesamte Bein des Reiters gegeben und erfolgen rythmisch im Takt durch an und abspannen der Unterschenkel

*** beidseitige Schenkelhilfen: werden beim geraden vorwärtsgehen gegeben. Im Schritt zum Beispiel abwechselnd rechts links rechts links und im Trab mit beiden Beinen gleichzeitig.

*** einseitige Schenkelhilfen: Werden bei gebogener Vorwärtsbewegung gegeben. Hierbei sind die äußeren Schenkelhilfen immer verwahrend (Schenkel liegt eine Handbreite hinter dem Gurt) und die vortreibende Schenkelhilfe des inneren Beines wird am Gurt gegeben.

*** seitwärtstreibende Schenkelhilfen: werden natürlioch nur einseitig gegeben. Ein Schenkel liegt aktiv hinter dem Gurt. Hierdurch wird das Pferd veranlasst sein Hinterbein im Moment des Abfußens seitlich unter den Körper zu stellen anstatt nach vorne zu treten. Der andere Schenkel wirkt gleichzeitig verwahrend oder vortreibend

  • Die Zügelhilfen

Der Reiter hält während der Dressurarbeit eine leichte Verbindung  über den Zügel zum Pferdemaul. Die Hände des reietrs müssen auch in der Bewegung ruhig stehen um ein abstumpfen im Maul zu verhindern.

*** annehmende Zügelhilfen: müssen dosiert und vorsichtig gegeben werden. Annehmende Zügelhilfen gibt der Reietr indem er mit druck auf die Ringfinger die Fäußte zudrückt (Schwammausdrücken) Man darf aber nie mit den Armen am Zügel ziehen!!! Der Zügel wird beidseitig angenommen zum beispiel beim Halten oder Durchparieren, einseitig bei gebogenen Linien..

*** nachgebende Zügelhilfen: folgen immer einer annehmenden. Beidseitig nachgebende Zügelhilfen folgen der beidseitig annehmenden und werden auch beim Zügel aus der Hand kauen lassen gegeben.

*** Verwahrende Zügelhilfen: Werden immer dann mit der äußeren Hand gegeben, wenn die Innere Hand einseitig annimmt.

 


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