Reiterspiele

Die schönsten Reiter- und Pferdespiele

  • Feuer Wasser Erde Luft
  • Zubehör: Keines
  • Helfer: 1 Person
  • Spielerzahl: Unbegrenzt
  • Spielablauf: Alle Teilnehmer reiten gemeinsam im Schritt (Später auch im Trab oder Galopp) auf der Bahn. Auf Zuruf der Hilfsperson müssen sie blitzschnell reagieren. Der Hilfsperson stehen folgende Kommandos zur Verfügung: Feuer = An die Ohren des Pferdes fassen, Wasser = an den rechten Steigbügel fassen, Erde = an den linken Steigbügel fassen, Luft = an den Schweif fassen. Es sind auch Kombinationen aus diesen Kommandos möglich wie z. B. Feuer-Wasser. Dann müssen die Reiter erst an die Ohren und gleich danach an den rechten Steigbügel fassen. Der Reiter der eine Übung als letztes ausführt scheidet aus. Das geht solange weiter, bis nur noch ein Reietr übrig ist. Dieser ist dann der Sieger. Man kann sich dann für den nächsten Durchgang auch selber Aufgaben für die einzelnen Kommandos ausdenken.

 

  • Hüte stehlen
  • Zubehör: 2 breitkrempige Hüte und 4Hindernisstangen
  • Spielerzahl: 2, 4, 6 oder 8 Spieler
  • Spielaufbau: Die 4 Stangen werden zu einer langen Reihe ( von A nach C)auf den Reitplatz gelegt, sodass dieser in zwei Hälften geteilt wird. An den kurzen Seiten des Platzes wird jeweils eine Startlinie gezogen. Die ersten beiden Teilnehmer setzten einen breitkrempigen Hut über ihrem Reithelm auf. Immer zwei Teilnehmer reiten gleichzeitig von den entgegengesetzten Seiten der Bahn her aufeinander zu. Jeder muss dabei auf seienr Seite der Stange bleiben, darf diese nicht berühren oder überqueren. Anahlten ist ebenfalls verboten und führt zum Ausscheiden. Je nach Können der Reiter kann in unterschiedlichen Gangarten geritten werden. Wichtig ist aber dass immer beide Reiter die gleiche Gangart wählen. Die Reiter halten den Zügel in der äußeren hand, damit sie die innere frei haben, um im Vorbeireiten nach dem Hut des Gegners zu greifen. Jeder versucht dem zweiten Reiter den Hut vom Kopf zu nehmen. Wem dies gelingt, der kommt eine Runde weiter. gelingt es keinem der Teilnehmer oder beiden, so wird der Durchgang wiederholt. Ist bei der dritten Wiederholung immernoch kein Sieger zu erkennen so scheiden beide Reiter aus. Im Zweiten Umlauf treten dann alle Sieger aus der ersten Runde gegeneinander an. Der Endlauf kann auch im Galopp stattfinden, wenn alle Reiter damit einverstanden sind.

 

  • Kartoffeln schälen
  • Zubehör: So viele etwa gleich große Kartoffeln wie Teilnehmer, je Mannschaft einen Sparschäler, zwei Eimer und einen Löffel
  • Spielerzahl: Ca. 3 je Mannschaft (Können aber auch mehr sein, wenn der Platz groß genug ist)
  • Aufbau: Am einen Ende der Bahn wird ein leerer Eimer auf den Boden gestellt. Der jeweils zweite Eimer wird am entgegengesetzten Ende der Bahn an den Zaun gehängt oder auf die Bande gestellt und mit den Kartoffeln gefüllt.
  • Helfer: Je Mannschaft ein Helfer
  • Spielablauf: Jeder Teilnehmer startet in beliebiger Gangart beim leeren Eimer und reitet zu den Kartoffeln. Vom Sattel aus greift er in den Eimer und schält die Kartoffel im Sattel, während der Helfer das Pferd hält und den Reitern immer das Schälmesser gibt und abnimmt. Auf dem Löffel wird die geschälte Kartoffel zurück zum Start transportiert. Fällt die Kartoffel vom Löffel muss der Reiter absitzen und sie wieder aufheben. Wenn der erste Reiter die Kartoffel in den Eimer am Start geworfen hat kann der nächste Teilnehmer starten. Das schnellste Team gewinnt.

  • Ein Hut zu viel
  • Zubehör: So viele Hüte wie Teilnehmer, Ein Hindernisständer weniger als Reiter teilnehmen, ein Radio
  • Spielerzahl: Je nach Größe des Spielfeldes unbegrenzt viele
  • Aufbau:  Alle Hindernisständer werden in regelmäßigen Abständen auf den vierten Hufschlag gestellt, jeder Reiter setzt einen Hut auf
  • Helfer: 1 Person, die die Musik an und aus macht
  • Spielablauf: Alle reiter reiten im Takt der Musik ganze Bahn. Wenn die Musik aus geht, muss jeder seienn Hut ausziehen und über einen freien Hindernisständer hängen. Wessen Hut keinen Platz mehr abbekommt scheidet aus und muss sich in die Mitte der Bahn stellen. Dann wird ein Hindernisständer aus dem Spiel entfernt und es geht weiter. Im Prinzip verläuft dieses Spiel genau wie Reise nach Jerusalem, Nur eben mit Pferden!

  •  Tücherspiel
  • Zubehör: Halb so viele große strapazierfähige Tücher wie Teilnehmer (Es können aber auch Führstricke verwendet werden)
  • Spielerzahl: Eine gerade Anzahl Reiter ist erforderlich, damit immer zwei ein Paar bilden können
  • Spielablauf: Jeweils zwei Reiter mit etwa gleich großen bzw. gleichschnellen Pferden bilden ein Team. Zu Beginn stellen sie sich nebeneinander und jeder nimmt ein Ende des Tuches in die Hand. Dann reiten alle Paare in angesagter Gangart los. Lässt ein Reiter das Tuch los oder wechselt unangesagt die gangart so scheidet das Team aus. Das letzte verbliebene Paar gewinnt.

 

  • Hausfrauenritt
  • Zubehör: Je Mannschaft zwei Hindernisständer, 2-3m Wäscheleine, 6 Taschentücher, 6 Wäscheklammern, 1 Körbchen und drei Führstricke
  • Teilnehmer: mehrere Mannschaften
  • Aufbau: Die Wäscheleinen werden auf der Mittellinie zwischen die Pfosten gespannt. Die Fäden werden auf der vom Start entfernten Reitplatzseite an den Zaun gebunden, die jeweils ersten Reiter jeder Mannschaft nehmen die Körbe mit den Wäscheklammern und Taschentüchern darin in die Hand
  • Spielablauf: Auf das Startzeichen hin reiten die ersten Teilnehmer los, mit dem Körbchen unterm Arm bis zu der Wäscheleine ihrer Mannschaft. Dort wird das Pferd gestoppt und muss still stehenbleiben, bis die "Hausfrau" auf seinem Rücken alle Taschentücher auf die Wäscheleine gehängt hat. Dann geht es weiter zur gegenüberligenden Bande, wo die Stricke zu einem Zopf geflochten werden müssen. Auf dem Rückweg zum Start muss die inzwischen trockene Wäsche wieder abgehängt werden. Am Start angekommen wird das Wäschekörbchen der nächsten "Hausfrau" übergeben.

  • Kartoffeln sammeln
  • Zubehör: Ein Sack voller Kartoffeln, eine Stoppuhr, ein Eimer je Teilnehmer
  • Teilnehmer: Bis zu 10 Reiter
  • Aufbau. Die Eimer jedes Teilnehmers werden an den kurzen Seiten der Bahn verteilt, jeder Startet neben seinem Eimer, die Kartoffeln werden bei X in der Bahnmitte auf den Fußboden gelegt
  • Nach dem Startsignal reitet jeder von seinem Eimer zu den Kartoffeln, sitzt dort ab und schnappt sich zwei Kartoffeln. Mit denen reitet er zurück zu seinem Eimer und versucht sie vom Pferd aus hinein zu werfen, dann wiederholt er diesen Vorgang solange bis die Zeit abgepfiffen wird. Man kann also beliebig oft zwischen Eimer und Kartoffeln hin und her reiten, aber jedes Mal nur zwei Kartoffeln mitnehmen. Kartoffeln die neben den Eimer geworfen wurden zählen beim Auswerten nicht mit. Wer die meisten Kartoffeln in seinen Eimer gesammelt hat gewinnt.

  • Trensenspiel
  • Zubehör: Einige rechteckige Strohballen, pro Reiter eine passende Trense und ein Stallhalfter mit zwei Stricken
  • Teilnehmer: Nur fortgeschrittene Reiter, die in der Lage sind ihr Pferd auch gebisslos zu reiten
  • Aufbau: Am einen Ende des Platzes wird ca 6 m von der Umzäunung entfernt eine Mauer aus Strohballen gabaut. Darauf werden für jeden Starter je ein Stapel mit den auseinandergebauten trensenteilen seiner Trense errichtet.
  • Spielablauf: Alle Pferde tragen zu Beginn des Rennens nur ihr Stallhalfter. Auf Kommando hin sitzt man auf und reitet zu den Trensenteilen. Die Gangart ist beliebig. Dort nimmt man ein Teil (z.B. Zügel, Gebiss, Backenstück etc.) mit und reitet zurück zum Start. Dann holt man das nächste Stück und immer so weiter. Hat man alle Teile an der Startlinie beisammen, so steigt man ab und baut die Zäumung komplett zusammen. Dann tauscht man das Halfter gegen die Trense und steigt wieder aufs Pferd. Vorher müssen alle Reimen ordnungsgemäß verschnallt sein. Sieger ist, wer zuerst mit dem korrekt getrensten Pferd über die Mauer aus Strohballen springt!

Demnächst folgen weitere Spiele...

 

 

 

 


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